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Ultraläufer Jobst von Palombini mit
Spitzenplatzierungen in Tschechien und im Chiemgau
Erst 7-Tage-Marathon in Mähren/ Tschechien, dann 100 km – Berglauf im
Chiemgau
Jobst von Palombini vom VfL Bückeburg, vielfacher Schaumburger Kreisrekordhalter auf diversen Langstreckendistanzen, hat in den vergangenen Wochen an zwei sogenannten Ultra-Läufen in Europa teilgenommen.
Vom 01. bis 07.07. absolvierte von Palombini im tschechischen Mähren den Moravian Ultramarathon. Dabei galt es an sieben aufeinander folgenden Tagen jeweils einmal die Marathondistanz zu bewältigen. Aus organisatorischen Gründen schwankten die täglichen Streckenlängen zwischen 41 und 45 km, in der Summe absolvierten die Läufer aber genau 7 x die berühmten 42,195 km. Palombini, der nach 1999, 2000 und 2001 bereits zum vierten Mal an dem landschaftlich reizvollen und anspruchsvollen Lauf teilnahm, hatte am ersten Veranstaltungstag mit den sehr heißen Temperaturen zu kämpfen, akklimatisierte sich aber schnell und kam bereits am zweiten Tag gut mit dem anspruchsvollen Gelände mit insgesamt 7.000 zu bewältigenden Höhenmetern zurecht. Am vierten Tag fand der Bückeburger seinen Laufrhythmus und fühlte sich von nun an ganz in seinem Element. Dies zeigte sich auch in seinen Tagesresultaten – von Palombini steigerte sich von 3:45 h, 4:00 h und 3:58 h an den ersten drei Tagen, am vierten Tag auf 3:44 h und an den darauf folgenden Tagen gar auf Zeiten von 3:22 h, 3:10 h und 3:20 h in jeweils sehr strapaziösem Gelände. Mit seiner somit erzielten Gesamtzeit von 25:23:05 Stunden belegte der 38- Jährige unter 25 Läufern, die alle sieben Tage durchstanden, den dritten Rang.
Bereits nur eine Woche später absolvierte von Palombini im Chiemgau einen 100 km-Berglauf. Die Strecke mit Start- und Zielort Ruhpolding führte unter anderem um den Rauschberg herum, über die Jochberg Alm und auf den Hochfelln. Die Strecke bot mit mehreren Anstiegen in Höhen oberhalb von 1000 m ein äußerst anspruchsvolles Profil mit insgesamt 4.400 Höhenmetern. Palombini bewältigte die Strecke in 14:03 h und überquerte die Ziellinie als vierter.
Auf die Frage, ob er sich auf die Ultralangstrecken speziell vorbereitet hätte, antwortete von Palombini mit dem ihm eigenen verschmitzen Grinsen: „Nein, da habe ich voll auf meine Erfahrung vertraut. Nach jetzt insgesamt 276 Marathons und Ultras weiß ich inzwischen, wie man so etwas angeht.“ Wie zur Bestätigung verabschiedete sich der Bückeburger gleich zum Nachklapp nach Osnabrück – dort galt es zur Entspannung 50 km mit 822 Höhenmetern zu bewältigen.
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