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Aida Stahlhut und Walter Molsbeck sind Laufsportler des Jahres

Die Laufabteilung des VfL Bückeburg beging den Jahresabschluss der Saison 2015 mit einem traditionellen Grünkohlessen im VfL-Vereinsheim. Der neue Abteilungsleiter Jobst von Palombini setzte damit die Tradition seines langjährigen Vorgängers Karl-Heinz Scharf fort. Vor rund 60 Mitgliedern der Laufsparte ließ von Palombini in einer ausführlichen Rede das Jahr Revue passieren.


Einen Höhepunkt gab es gleich zu Jahresbeginn zu feiern, als Aida Stahlhut und Manfred Harmening im März zu den Sportlern des Jahres im Landkreis Schaumburg gekürt wurden. Stolz fasste von Palombini zusammen, dass es seit dem Jahr 2010 vier erste und einen zweiten Platz bei dieser Wahl für die Laufabteilung des VfL Bückeburg gab. „Das zeigt, dass die Laufabteilung des VfL Bückeburg trotz des im Vordergrund stehenden Lauftreffgedankens und des damit einhergehenden gemeinschaftlichen Laufens hervorragende Leistungen hervorzubringen imstande ist.“ Zudem wurden Hildegard Waldeck und Manfred Harmening aufgrund ihrer exzellenten Leistungen im Juli des Jahres zu den Sportlern des Jahres des Gesamtvereins erkoren.
Im Sportjahr 2015 erzielten die VfL-Läufer insgesamt 25 Schaumburger Kreisrekorde. Den Löwenanteil erreichten die Läuferinnen Aida Stahlhut mit elf und Hildegard Waldeck mit neun Rekorden. Außer den Strecken 10.000 Meter Bahn und Halbmarathon hält Aida Stahlhut mittlerweile alle Rekorde von 3000 Metern an aufwärts bis zum Marathon – und das nicht nur in ihrer Altersklasse W 30, sondern auch altersklassenunabhängig bei den Frauen insgesamt. Hildegard Waldeck schaffte das Kunststück, in jedem ihrer Rennen im ersten Versuch einen Rekord aufstellen zu können. Sie hält nun alle Bestleistungen der Altersklasse W 60 von 1500 Metern bis zum Marathon.
Karl-Heinz Scharf erzielte zwei Rekorde über 5 und 10 Kilometer-Straßenlauf in der Altersklasse M 70 gleich an einem Wochenende. Dr. Walter Molsbeck verbesserte beim Straßenlauf in Friedewalde seinen eigenen Rekord über 5 Kilometer um zwei Sekunden auf nun 18:43 Minuten. Jobst von Palombini stellte mit 9:20:26 Stunden eine Bestmarke über 100 Kilometer Straße in Leipzig auf. Horst Ohsenbrink verbesserte in der Altersklasse M 75 den Rekord seines Vereinskollegen Helmut Segebade über 10 Kilometer Straße auf nun 54:04 Minuten.
Sechs Athleten schafften es mit ihren Leistungen mindestens dreimal in die Top Ten der niedersächsischen Bestenliste. Neben den Kreisrekordlern war dies noch Rico Beier, der sich auf den kürzeren Strecken von 400 Metern bis 3000 Metern auszeichnete.
Insgesamt nahmen 22 Athleten am vereinsinternen Laufcup teil, bei dem drei verschiedene Strecken von 3000 Metern bis 100 Kilometern auf DLV- vermessenen Kursen zu laufen sind. Bei den Männern gewann wiederholt Walter Molsbeck mit der hervorragenden Zahl von 250 Punkten vor Friedhelm Eckermeier und Jobst von Palombini. Bei der Gewichtung der Leistungen spielt das Alter des Athleten eine entscheidende Rolle. „So kann ein 70-jähriger Läufer durchaus Punktbester des Jahres werden, weil seine Leistung in einem relativen Verhältnis zu der eines 30-Jährigen steht“, erklärte von Palombini.
Bei den Frauen setzte sich souverän Aida Stahlhut vor Hildegard Waldeck und Carolina Angelucci durch, die einen speziellen Pokal als Aufsteigerin des Jahres erhielt. Eine weitere besondere Auszeichnung in Form eines Pokals erhielt der mittlerweile 82-Jährige Helmut Segebade für sein läuferisches Lebenswerk. „Seit 34 Jahren ist der frühere Presse- und Schriftwart der Laufsparte dem Laufsport in seiner fröhlichen, gelassenen und humorvollen Art verbunden und hat es auf die erstaunliche Anzahl von 879 Läufen gebracht.“ Erst kürzlich erzielte er wieder einen Sieg in seiner Altersklasse M 80.
Neben den Pokalen für die Punktbesten Molsbeck und Stahlhut, die damit in diesem Jahr auch Sportler des Jahres der Abteilung wurden, wurde Hermann Stoevesandt mit einem Pokal als Walker des Jahres geehrt. Nordic-Walking Leiter Ralf Daniel betonte in seiner Laudatio, dass Stoevesandt durch seine stets konziliante Art maßgeblich zum Gelingen des Nordic-Walking-Treffs beiträgt.
Zum Abschluss seiner Rede betonte von Palombini, dass einerseits die Zahl von über 140 Veranstaltungen, an denen Athleten der Sparte von Januar bis November teilnahmen, für die hohe Wettkampffreudigkeit und die Bereitschaft der Läufer, sich in freundlichem Wettstreit mit anderen messen zu wollen, spricht, dass aber anderseits die Tatsache, dass dieser Lauftreff in 26 Jahren nur einmal wegen schlechten Wetters nicht stattfand, für den Willen vieler Läufer steht, die Idee des gemeinschaftlichen, friedlichen Laufens unabhängig von Leistung und Tempo des Einzelnen stets von Neuem in die Tat umzusetzen.

Foto: Abteilungsleiter Jobst von Palombini ehrte Aida Stahlhut als Laufsportlerin des Jahres
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